Flucht aus Havanna: Playa del Este

Flucht aus Havanna: Playa del Este

Abgase einatmen, Löchern im Bügersteig ausweichen, Pflaster treten: Havanna macht müde! Wenn man der Stadt für ein paar Stunden entfliehen will, kann man sich in ein Taxi setzen oder den rotweiss gestreiften Bus am Parque Central nehmen und nach Playa del Este fahren. Die Fahrt dauert ungefähr eine halbe Stunde und man bekommt ganz neben bei noch einen Teil Havannas zu sehen, der auf keiner Touristenroute liegt. Playa del Este ist der Strand der Kubaner, die Touristen mieten sich eher in Varadero ein.

Inzwischen ist der Hausstrand von Havanna allerdings auch unter ausländischen Besuchern kein Geheimtipp mehr und so trifft man hier auch Chinesen, Russen, Argentinier und Deutsche. Und auch die fliegenden Händler, die Strohhüte, frisch aufgeschlagene Kokosnüsse (mit oder ohne Rum – also ein Vergügen für die ganze Familie) und musikalische Ständchen an den Mann bringen wollen, fehlen nicht.

Der Sand ist weiss und fein, das Wasser türkis und der Horizont weit. Und auch im kubanischen Winter ist das Wasser warm genug für ein ausgiebiges Bad.

Bevor man sich auf den Rückweg macht, kann man in einem der unscheinbaren Strandkioske für kleines Geld köstliche Camarones (Krabben), Fisch vom Grill oder einen Hähnchenschenkel essen, alles garniert mit einer grosszügigen Portion Reis, Süsskartoffeln und Salat. Wer mag, kann sich das Essen sogar am Strand servieren lassen.

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